In der Netflix-Serie „Wie wird man Jahre alt?“ wird immer wieder über Ikigai (in der Region Okinawa in Japan ) bzw. den „plan de vida“ den Lebensplan der Einwohner von Nicoya in Costa Rica gesprochen.
Die Einwohner in diesen so genannten blauen Zonen haben bzw. hatten eine besonders hohe Lebenserwartung. Ikigai ist ein japanisches Konzept, das oft als „Grund zum Leben“ oder „Lebenssinn“ übersetzt wird.
Es bezieht sich auf den Punkt, an dem die Aspekte Ihres Lebens, die Sie lieben, was Sie gut können, wofür Sie bezahlt werden und was die Welt braucht, in einem perfekten Gleichgewicht zusammenkommen.
Im Buch „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky wird das Konzept Ikigai aufgegriffen. Es ermutigt die Leser, darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist und wie sie ihren eigenen Lebenssinn finden.
Der Gedanke ist, dass das, was Sie leidenschaftlich lieben und gleichzeitig Ihre Talente und Fähigkeiten nutzt, zu einem erfüllten Leben führen kann. Die Verbindung zwischen Ikigai und einem längeren Leben besteht darin, dass Menschen, die einen klaren Lebenszweck haben, oft gesünder und zufriedener sind.
Den Zweck des Lebens zu kennen motiviert und man bewältigt stressige Situationen besser. Insgesamt fördert Ikigai die Idee, dass das Verfolgen Ihres Lebenszwecks nicht nur zu persönlicher Erfüllung führt, sondern auch Ihre Lebensqualität und -erwartung steigert.
Im Coachingprozess kann das gemeinsame Erarbeiten des Lebenszwecks vor allem für Neuausrichtungen im Job enorm wertvoll sein.



